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Standard deutscher Spielbanken

So funktionieren die Tischregeln

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Schau auf das Schild am Tisch oder in die Hausregeln der Spielbank und stell hier ein, was dort steht. Regeln, Tabelle und Rechner auf allen Seiten folgen dann diesen Tischregeln. Gespeichert wird nur in deinem Browser.

Blackjack Varianten: was sich von Tisch zu Tisch ändert

Der Dealer bekommt eine zweite, verdeckte Karte und schaut bei einem Ass kurz darunter. Wer Blackjack aus einer deutschen Spielbank kennt, sieht das selten, denn dort bekommt der Dealer seine zweite Karte fast immer erst nach allen Spielern. Blackjack Varianten beginnen bei solchen Kleinigkeiten und enden bei Spielen ganz ohne Zehnen im Deck. Hier stehen die wichtigsten mit ihren Regeln und der Richtung, in die sie den Hausvorteil schieben.

Stand:

Regel 1 · Europäisch oder amerikanisch: die verdeckte Karte

1.1

Ohne verdeckte Karte. Beim europäischen Blackjack bekommt der Dealer beim Austeilen nur eine offene Karte. Seine weiteren Karten zieht er, nachdem sich alle Spieler erklärt haben. So spielen 36 der 40 deutschen Spielbanken, deren Regeln wir ausgewertet haben, bei einer weiteren ist der Text nicht eindeutig. Die Formulierung ist fast überall gleich, bei CASINO SH etwa: zuerst je eine Karte an die Boxen, zuletzt eine an die Bank, dann die zweite Karte an jede Box. In der englischen Fachliteratur heißt diese Spielweise „European no hole card“.

1.2

Mit verdeckter Karte und Nachschauen. Beim amerikanischen Spiel bekommt der Dealer gleich zwei Karten, eine davon verdeckt. Zeigt die offene ein Ass oder eine Zehnerkarte, schaut er nach, ob er Blackjack hat, und beendet die Runde sofort, wenn ja. Wer verdoppeln oder teilen will, weiß also schon, dass der Dealer keinen Blackjack hält. In Deutschland beschreiben nur die Spielbanken Bad Homburg, Bad Neuenahr und Bad Dürkheim eine verdeckte zweite Karte. Ein Nachschauen erwähnt keine der drei.

1.3

Was die verdeckte Karte wert ist. Ohne verdeckte Karte kann dich ein Dealer-Blackjack auch den verdoppelten und den geteilten Einsatz kosten. Ob das in deutschen Spielbanken so gehandhabt wird, steht bei keiner der 40 Spielbanken im Regeltext, es ist aber die übliche europäische Lesart. Unter dieser Annahme liegt der Hausvorteil bei 6 Decks, Dealer steht auf 17, Verdoppeln auf 9 bis 11 und Verdoppeln nach Split bei 0,61 %. Dieselbe Variante mit verdeckter Karte und Nachschauen kommt nach unserer Berechnung auf 0,50 %. Die 0,11 Punkte Unterschied entstehen in den Händen, in denen du gegen eine Zehn oder ein Ass verdoppelst oder teilst und dann dem Blackjack des Dealers mehr als einen Einsatz überlässt.

1.4

Wo sich die Strategie ändert. Bei denselben Tischregeln unterscheiden sich die beiden Tabellen in genau vier Feldern. Ohne verdeckte Karte ziehst du mit 11 gegen eine Zehn, statt zu verdoppeln, du teilst 8-8 weder gegen eine Zehn noch gegen ein Ass, und du teilst zwei Asse nicht gegen ein Ass. Alle anderen Felder bleiben gleich. Die vollständige Tabelle für deine Tischregeln steht unter Blackjack Tabelle, das Spiel des Dealers im Einzelnen unter Dealer-Regeln.

1.5

Amerikanisch heißt nicht automatisch teurer. Eine amerikanische Tischvariante mit 6 Decks, Dealer zieht auf weicher 17, Verdoppeln auf jede Hand, Verdoppeln nach Split, spätem Aufgeben und Nachschauen kommt nach unserer Berechnung auf 0,53 %. Das ist weniger als der deutsche Normalfall, weil freies Verdoppeln, Aufgeben und das Nachschauen zusammen mehr zurückgeben, als die weiche 17 kostet. Teuer wird es erst mit der Auszahlung. Zahlt ein Tisch für Blackjack 6 zu 5 statt 3 zu 2, steigt der Hausvorteil derselben Variante auf 1,89 %.

Regelfall Fall 53

Du hast 8-8, der Dealer zeigt eine Zehn. An einem amerikanischen Tisch würdest du teilen. Hier auch?

Entscheidung

An deinem Tisch nicht. Ohne verdeckte Karte verliert der geteilte Einsatz mit, wenn der Dealer Blackjack macht, und das kippt die Rechnung: Bei 6 Decks und Dealer steht auf 17 kostet Teilen auf lange Sicht rund 4,5 Cent je Euro mehr als Ziehen. Du ziehst eine Karte. Wo Aufgeben erlaubt ist, gibst du auf.

Regel 2 · Spanish 21: ohne Zehnen, mit Sonderauszahlungen

2.1

Das Deck. Spanish 21 wird mit sechs oder acht spanischen Decks gespielt, jedes mit 48 Karten: Die vier Zehnen fehlen, Bube, Dame und König bleiben. Statt 16 Zehnerkarten pro Deck sind es nur noch 12. Das allein verschiebt das Spiel zugunsten des Dealers, denn Zehnerkarten helfen dem Spieler beim Verdoppeln und machen Blackjacks möglich.

2.2

Der Ausgleich. Dafür bekommt der Spieler eine lange Liste von Vorteilen. Die üblichen Regeln laut Michael Shackleford, der die Seite Wizard of Odds betreibt: Aufgeben ist erlaubt, Verdoppeln nach Split ebenso, Asse dürfen erneut geteilt werden. Eine 21 des Spielers gewinnt immer, sein Blackjack schlägt den des Dealers, und verdoppeln darf er mit beliebig vielen Karten. Nach dem Verdoppeln kann er die Hand noch aufgeben und verliert dann nur den ursprünglichen Einsatz.

2.3

Die Sonderauszahlungen. Eine 21 aus fünf Karten zahlt 3 zu 2, aus sechs Karten 2 zu 1, aus sieben oder mehr 3 zu 1. 6-7-8 oder 7-7-7 zahlen gemischt 3 zu 2, in einer Farbe 2 zu 1, in Pik 3 zu 1. Nach dem Verdoppeln gilt keine dieser Sonderauszahlungen.

2.4

Hausvorteil und Strategie. Shackleford gibt für Spanish 21 einen Hausvorteil von 0,40 % an, wenn der Dealer auf weicher 17 steht, und 0,76 %, wenn er zieht und kein erneutes Verdoppeln erlaubt ist. Die seltene Sonderprämie für drei Siebenen in einer Farbe gegen eine Sieben des Dealers ist darin nicht eingerechnet. Die Grundstrategie weicht an vielen Stellen vom normalen Spiel ab, weil jede Zehn fehlt und die Sonderauszahlungen Hände mit vielen Karten belohnen. Ein Beispiel, an dem laut Shackleford viele Leser zweifeln: Mit 17 aus drei oder mehr Karten gegen ein Ass wird gezogen, das spart nach seiner Rechnung rund 2,8 % des Einsatzes gegenüber dem Stehenbleiben. In unserer Erhebung der deutschen Spielbanken kommt Spanish 21 nicht vor.

Regel 3 · Pontoon: ein Name, drei Spiele

3.1

Das britische Hausspiel. Pontoon ist der britische Zweig der Familie, zu der auch Siebzehn und Vier gehört. Als Hausspiel wird es mit 52 Karten gespielt, das Ass zählt 1 oder 11. Die beste Hand ist ein Pontoon aus Ass und Zehnerkarte, danach kommt der Five Card Trick, fünf Karten ohne über 21 zu kommen, dann eine 21 aus drei oder vier Karten. Bei Gleichstand gewinnt der Bankhalter. Stehen bleiben darfst du erst ab 15 Punkten, und für weitere Karten gibt es zwei Wege: kaufen, mit erhöhtem Einsatz und verdeckter Karte, oder „twist“, ohne Einsatz und mit offener Karte.

3.2

Pontoon im australischen Casino. In australischen Casinos heißt ein Spiel Pontoon, das mit Spanish 21 fast identisch ist: spanische Decks ohne Zehnen, der Dealer zieht auf weicher 17 und nimmt keine verdeckte Karte, verdoppelt wird nur auf 9 bis 11. Eine 21 oder ein Blackjack des Spielers gewinnt sofort, egal was der Dealer danach zieht. Wizard of Odds nennt für die Regeln in Sydney 0,42 % Hausvorteil und stützt die Begriffe auf das Buch „The Pro’s Guide to Spanish 21 and Australian Pontoon“ von Katarina Walker.

3.3

Pontoon im Internet. Die dritte Form läuft bei mehreren Software-Anbietern: acht normale Decks, beide Dealerkarten verdeckt, der Dealer schaut nach. Stehen bleiben darfst du ab 15, fünf Karten ohne Überkaufen schlagen alles außer einem Pontoon und fünf Karten des Dealers, und Pontoon wie Five Card Trick zahlen 2 zu 1. Gleichstände verliert der Spieler. Hausvorteil laut Shackleford: 0,38 %.

3.4

Was das für dich heißt. Wenn jemand „Pontoon“ sagt, frag nach. Die Regeln der drei Spiele haben weniger miteinander zu tun als Pontoon als Hausspiel mit Siebzehn und Vier.

Regel 4 · Blackjack Switch und Double Exposure

4.1

Blackjack Switch. Das Spiel stammt von Geoff Hall. Du setzt zwei gleich hohe Einsätze, spielst zwei Hände und darfst die jeweils zweite Karte der beiden Hände tauschen. Aus 5-10 und 10-6 werden so 5-6 und 10-10, also 11 und 20. Der Preis: Ein Blackjack zahlt nur 1 zu 1, und eine 22 des Dealers gilt gegen alle Hände bis 21 als Gleichstand. Der Dealer schaut bei Ass oder Zehn nach. Mit 6 Decks und Dealer zieht auf weicher 17 liegt der Hausvorteil nach Shacklefords Rechnung bei 0,58 %. Steht der Dealer auf 17, sinkt er um 0,30 Punkte.

4.2

Double Exposure. Hier liegen beide Dealerkarten offen. Du siehst also, ob du gegen eine 20 oder eine 12 spielst. Das ist so viel wert, dass das Haus zwei Dinge zurückholt: Der Dealer gewinnt jeden Gleichstand außer bei Blackjack, und ein Blackjack des Spielers zahlt nur 1 zu 1. Geteilt wird meist nur einmal.

4.3

Welche Regel wie viel ausmacht. Bei Double Exposure hängen die Kosten stark an Einzelheiten. Shackleford nennt als Veränderung des Spielerergebnisses: Dealer steht auf weicher 17, plus 0,39 %; Verdoppeln nach Split, plus 0,32 %; Verdoppeln nur auf 9 bis 11, minus 1,04 %. In seiner Liste realer Tische reichen die Hausvorteile von 0,26 % bis 1,47 %. Double Exposure ist damit keine Variante, die man pauschal empfehlen oder verwerfen kann. Das Regelschild entscheidet.

Regelfall Fall 55

Bei Blackjack Switch tauschst du so, dass eine Hand aus Ass und König besteht. Der Dealer kommt auf 20.

Entscheidung

Du gewinnst 1 zu 1. Ein durch Tausch gebildetes Ass mit Zehnerkarte zählt bei Switch als 21, nicht als Blackjack. Gegen die 20 des Dealers reicht das. Hätte der Dealer 21, wäre es ein Gleichstand, bei 22 ebenfalls, denn die 22 des Dealers schiebt jede Hand bis 21. Nur ein echter, nicht getauschter Blackjack schlägt die 22.

Regel 5 · Free Bet Blackjack und der Tisch in Bad Homburg

5.1

Die Idee. Free Bet Blackjack stammt ebenfalls von Geoff Hall und kam am 20. Juni 2012 im Golden Nugget auf den Tisch. Du darfst bestimmte Hände verdoppeln oder teilen, ohne eigenes Geld nachzulegen. Statt des zweiten Einsatzes legt der Croupier eine Marke neben deinen. Gewinnt die Hand, wird die Marke wie ein echter Einsatz ausgezahlt. Verliert sie oder endet sie unentschieden, nimmt er die Marke zurück.

5.2

Der Haken. Zieht der Dealer auf genau 22, verlieren die stehenden Hände nicht, sie gewinnen aber auch nicht. Diese Push-22-Regel bezahlt die Geschenke. Mit den Standardregeln, die Wizard of Odds zugrunde legt, 6 Decks, Dealer zieht auf weicher 17, Blackjack 3 zu 2, erneutes Teilen bis vier Hände auch bei Assen, kein Aufgeben, liegt der Hausvorteil bei 1,04 %. Das ist mehr als der deutsche Normalfall des klassischen Spiels. Steht der Dealer auf 17, sinkt der Wert laut einer Rechnung von Discount Gambling, die Wizard of Odds zitiert, um 0,31 Punkte.

5.3

Die Regeln in Bad Homburg. Die François-Blanc-Spielbank in Bad Homburg ist in unserer Erhebung das einzige deutsche Haus mit einem Free-Bet-Tisch. Laut Hausseite gilt der Gratis-Split für alle Paare außer Zehnen und Bildkarten und darf wiederholt werden. Gratis verdoppelt wird auf 9, 10 oder 11 ohne Ass, auch nach dem Teilen. Hat die Bank genau 22, bleiben die Einsätze liegen, Blackjack-Auszahlungen sind davon ausgenommen. Auf die 22 selbst kannst du mit einer eigenen Nebenwette setzen. Wie viele Decks im Spiel sind und ob der Dealer auf weicher 17 zieht, veröffentlicht das Haus nicht. Eine eigene Zahl für diesen Tisch nennen wir deshalb nicht.

5.4

Anders spielen. Weil ein Gleichstand auf einer Gratis-Hand genauso wenig bringt wie ein Verlust, spielt man diese Hände aggressiver als gewöhnliche. Shacklefords kürzeste Zusammenfassung der Strategie: jedes Gratis-Verdoppeln und jeden Gratis-Split annehmen.

Regelfall Fall 54

Am Free-Bet-Tisch hast du eine 6 und eine 5 und verdoppelst gratis. Du bekommst eine 9 und stehst mit 20. Der Dealer zieht auf 22.

Entscheidung

Gleichstand. Die Push-22-Regel greift für alle stehenden Hände, auch für eine gratis verdoppelte. Du behältst deinen Einsatz, die Gratis-Marke nimmt der Croupier zurück, ausgezahlt wird nichts. Hättest du mit den ersten zwei Karten einen Blackjack gehabt, wäre er trotz der 22 ausgezahlt worden, so steht es ausdrücklich in den Regeln aus Bad Homburg.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen European und American Blackjack?

Die verdeckte Dealerkarte. Beim europäischen Spiel bekommt der Dealer seine zweite Karte erst, nachdem alle Spieler fertig sind, beim amerikanischen sofort, verdeckt, und er schaut bei Ass oder Zehnerkarte nach, ob er Blackjack hat. Ohne verdeckte Karte kann ein Dealer-Blackjack auch verdoppelte und geteilte Einsätze kosten. Bei 6 Decks und sonst deutschen Regeln macht das nach unserer Berechnung 0,11 Prozentpunkte Hausvorteil aus.

Spielen deutsche Spielbanken mit verdeckter Dealerkarte?

Fast nie. Von 40 deutschen Spielbanken mit veröffentlichtem Regeltext geben 37 dem Dealer beim Austeilen nur eine Karte. Eine verdeckte zweite Karte beschreiben nur Bad Homburg, Bad Neuenahr und Bad Dürkheim. Ob der Dealer dort bei einem Ass nachschaut, steht in keiner der Quellen.

Welche Blackjack-Variante hat den niedrigsten Hausvorteil?

Das entscheiden die Regeln, nicht der Name. Die Russian Rules von Blackjack Switch kommen laut Wizard of Odds auf 0,20 %, eine klassische Variante mit 6 Decks, Dealer steht auf 17, Verdoppeln auf jede Hand, Verdoppeln nach Split, spätem Aufgeben und Nachschauen nach unserer Berechnung auf 0,33 %. Free Bet Blackjack liegt mit Standardregeln bei 1,04 %, der deutsche Normalfall mit 6 zu 5 statt 3 zu 2 bei fast 2 %.

Warum fehlen bei Spanish 21 die Zehnen?

Weil das Spiel so gebaut ist. Jedes Deck hat nur 48 Karten, die vier Zehnen fehlen, Bube, Dame und König bleiben. Weniger Zehnerkarten schaden dem Spieler, also gleicht Spanish 21 das mit großzügigen Regeln aus: Deine 21 gewinnt immer, dein Blackjack schlägt den des Dealers, und eine 21 aus fünf Karten zahlt 3 zu 2.

Ist Pontoon dasselbe wie 17 und 4?

Nicht ganz, aber nah verwandt. Pontoon ist der britische Zweig derselben Familie. Als Hausspiel kennt es wie Siebzehn und Vier eine wechselnde Bank, die Gleichstände gewinnt, und das Nachkaufen gegen höheren Einsatz. Die Casino-Spiele, die heute Pontoon heißen, haben damit nur noch den Namen und einzelne Regeln gemeinsam.

Wo gibt es Free Bet Blackjack in Deutschland?

In unserer Erhebung nur in der Spielbank Bad Homburg. Dort gibt es einen eigenen Free-Bet-Tisch mit Gratis-Split für alle Paare außer Zehnerkarten, Gratis-Verdoppeln auf 9, 10 und 11 ohne Ass und der Push-22-Regel. Wie der Dealer auf weicher 17 spielt und wie viele Decks im Schlitten liegen, veröffentlicht das Haus nicht.

Was bedeutet Push 22?

Kommt der Dealer auf genau 22 Punkte, gewinnen die stehenden Hände nicht, sondern der Einsatz bleibt liegen. Die Regel gehört zu Free Bet Blackjack und Blackjack Switch und bezahlt dort die Vorteile für den Spieler. Ein Blackjack des Spielers ist ausgenommen und wird normal ausgezahlt. Auf die 22 kann man zusätzlich als Nebenwette setzen.

Was kostet eine Auszahlung von 6 zu 5 für Blackjack?

Nach unserer Berechnung 1,36 Prozentpunkte Hausvorteil, bei 6 Decks und sonst deutschen Regeln. Aus 0,61 % werden so 1,97 %. Keine andere Regel in unserer Berechnung verschiebt den Hausvorteil so stark. Alle 40 deutschen Spielbanken mit Regeltext zahlen 3 zu 2.

Darf man bei Blackjack Switch beliebig Karten tauschen?

Nein. Du spielst zwei gleich hohe Einsätze und darfst nur die jeweils zweite Karte der beiden Hände gegeneinander tauschen. Wer so einen Blackjack bildet, hat nur 21 Punkte. Ein echter Blackjack zahlt bei Switch ohnehin nur 1 zu 1, und eine 22 des Dealers macht aus jeder deiner Hände bis 21 einen Gleichstand.

Lohnt sich Double Exposure?

Nur mit guten Regeln. Beide Dealerkarten offen zu sehen ist viel wert, dafür verlierst du jeden Gleichstand und bekommst für Blackjack nur 1 zu 1. In der Liste von Wizard of Odds reichen die Hausvorteile realer Tische von 0,26 % bis 1,47 %. Ein Tisch, der nur auf 9 bis 11 verdoppeln lässt und Gleichstände beim Blackjack schiebt, liegt am oberen Ende.

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