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So funktionieren die Tischregeln

Deine Tischregeln

Schau auf das Schild am Tisch oder in die Hausregeln der Spielbank und stell hier ein, was dort steht. Regeln, Tabelle und Rechner auf allen Seiten folgen dann diesen Tischregeln. Gespeichert wird nur in deinem Browser.

Papercut-Illustration: Pik-Ass mit zwei Pfeilen für seine zwei Werte, daneben Herz-König, Karo-Dame und Kreuz-Bube

Blackjack Kartenwerte: was das Ass zählt und warum Bildkarten 10 sind

Du hast Ass und 6, ziehst eine 9 und rechnest schnell: 26, verloren. Stimmt nicht. Das Ass zählt jetzt 1, du hast 16 und spielst weiter. Die Blackjack Kartenwerte passen auf einen Bierdeckel, und trotzdem kippen genau an solchen Stellen Hände. Deutsche Spielbanken schreiben das Spiel meist getrennt, als Black Jack, doch die Black Jack Kartenwerte sind überall dieselben: Zahlenkarten zählen, was draufsteht, Bildkarten 10, das Ass 1 oder 11.

Stand:

Regel 1 · Blackjack Kartenwerte auf einen Blick

1.1

Zahlenkarten. Die Karten von 2 bis 10 zählen genau ihren aufgedruckten Wert. Eine 7 ist 7 Punkte wert, eine 10 zehn. Die Farbe spielt dabei keine Rolle, ein Herz-König und ein Pik-König sind am Tisch dasselbe.

1.2

Bildkarten. Bube, Dame und König zählen jeweils 10. Warum das so viel ausmacht, steht in Regel 2.

1.3

Das Ass. Es zählt 11, solange deine Hand damit nicht über 21 kommt, sonst 1. Die Einzelheiten stehen in Regel 3.

Die Kartenwerte im Überblick
2 bis 9
aufgedruckter Wert
Zehn, Bube, Dame, König
10
Ass
11 oder 1
1.4

Zusammenzählen. Deine Hand ist die Summe ihrer Karten. Die Spielbank Hamburg fasst die Black Jack Kartenwerte in ihrer Spielerklärung in drei Zeilen zusammen, Bilder, Zahlen, Ass, und rechnet gleich ein Beispiel vor: Eine 5, ein König und eine 4 ergeben 19 Punkte. Mehr Arithmetik verlangt Blackjack nicht.

1.5

Überall gleich. Bei den Hausregeln unterscheiden sich Spielbanken in vielen Punkten, etwa bei der zweiten Karte des Dealers oder beim Verdoppeln. Bei den Blackjack Kartenwerten nicht. Die Spielbank Berlin, die Spielbank Hamburg und die Merkur-Spielbanken in Niedersachsen nennen dieselben Werte, Niedersachsen in einem einzigen Satz: „Ass zählt 1 oder 11, Bube, Dame und König 10 und die anderen Karten entsprechen ihrer Zahl.“ Oben unter „Deine Tischregeln“ kannst du deshalb Decks, Verdoppeln und die weiche 17 umstellen, die Kartenwerte nicht. Was sich von Haus zu Haus ändert, steht bei den Dealer-Regeln.

Regel 2 · Warum Bildkarten 10 zählen und was daraus folgt

2.1

Vier Ränge mit dem Wert 10. Ein Blatt hat 13 Ränge, und vier davon zählen 10: die Zehn, der Bube, die Dame und der König. Das sind 16 von 52 Karten, knapp ein Drittel. In einem Schlitten mit 6 Decks liegen 96 Zehnerkarten unter 312.

2.2

Woher die 10 kommt. Die Regel ist ein Erbe des französischen Vingt-et-un, aus dem Blackjack hervorgegangen ist. Dort zählten die Bildkarten ebenfalls zehn, das Ass 1 oder 11. Der „Mercure de France“ beschrieb es schon 1768 als Modespiel, das aber sehr alt sei.

2.3

Die häufigste Karte. Unter allen Blackjack Kartenwerten ist die 10 der mit Abstand häufigste: Jeder andere Wert kommt nur viermal pro Blatt vor, die 10 sechzehnmal. Daran hängt fast alles, was am Tisch schwierig ist. Mit einer harten 12 überkaufst du dich beim Ziehen nur mit den vier Zehner-Rängen, mit einer harten 16 dagegen schon mit acht der 13 Ränge, von der 6 bis zum König. Und daran hängt auch der Wert des Asses: Hast du eines als erste Karte, macht fast jede dritte Karte, die danach kommt, daraus einen Blackjack.

2.4

Rang egal, Wert zählt. Für die Summe ist es gleich, ob du König und Dame hältst oder Zehn und Bube. Beides ist 20.

2.5

König und Dame teilen? Splitten darfst du zwei Karten mit gleichem Wert, und mehrere deutsche Regeltexte meinen damit ausdrücklich den Punktwert, nicht den Rang. Die Broschüre der Merkur-Spielbanken für Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt nennt als Beispiel „zwei Sechser oder zwei Bilder“, die Spielbank Bremen formuliert es genauso, die Spielbanken Bayern sprechen von „gleichen Ziffern oder Werten“ und Wiesbaden von „punktgleich“. Anders Bad Neuenahr und Bad Dürkheim, dort heißt es „zwei Damen, zwei Sechser usw.“, und das lässt offen, ob König und Dame genügen. Dort fragst du am Tisch nach, bevor du es versuchst.

2.6

Lass es trotzdem. Die Frage ist fast nur theoretisch. Zwei Zehnerkarten sind 20, und damit bleibst du gegen jede Dealerkarte stehen, bei allen Tischregeln, die du oben einstellen kannst. Gegen eine 6 zum Beispiel sind es mit Stehen im Schnitt rund 70 Cent Gewinn je Euro Einsatz, mit Teilen nur rund 45 Cent (6 Decks). Du würdest eine fast sichere Hand gegen zwei unsichere tauschen.

2.7

Wo der Rang doch zählt. Bei manchen Nebenwetten entscheidet der Rang, nicht der Wert. Die Twins-Wette der Spielbanken Bayern verlangt ein Paar „mit dem gleichen Index (z.B. zwei 8er, oder zwei Könige)“. König und Dame sind dort kein Paar, obwohl beide für die Hand 10 zählen. Die Nebenwetten erklärt die Seite zu den Side Bets.

2.8

Bei 17 und 4 ist es umgekehrt. Wer mit 17 und 4 aufgewachsen ist, muss umlernen. In der verbreiteten Fassung mit 32 Karten zählt dort der König 4, die Dame 3 und der Bube 2, das Ass 11. Die Bildkarten sind also ausgerechnet die kleinen Karten. Die Spielbank Hamburg eröffnet ihre Spielerklärung trotzdem mit genau diesem Vergleich: „Sie kennen 17 + 4? Dann wird Ihnen Black Jack, die amerikanische Variante dieses beliebten Kartenspiels, ganz einfach von der Hand gehen.“ Für den Ablauf stimmt das, für die Bildkarten nicht. Die übrigen Unterschiede stehen bei 17 und 4.

Regel 3 · Das Ass zählt 1 oder 11

3.1

Die Regel. Das Ass zählt 11, solange deine Hand damit höchstens 21 hat. Würde sie mit 11 darüber kommen, zählt es 1. Ass und 5 sind also 16, Ass, 5 und 8 sind 14.

3.2

Du sagst nichts an. Die Spielbank Hamburg schreibt, das Ass entspreche 1 oder 11 Punkten, „das entscheiden Sie“. Streng genommen gibt es da nichts zu entscheiden. Von den beiden möglichen Summen gilt die höhere, die 21 nicht überschreitet, und niemand würde freiwillig mit 7 stehen bleiben, wenn er 17 haben kann. Nur beim Verdoppeln kennen die Brandenburgischen Spielbanken eine Ausnahme: Ass und 8 darfst du dort als harte 9 verdoppeln. Deine Entscheidung ist allein, ob du noch eine Karte nimmst.

3.3

Nur eines zählt 11. In einer Hand kann höchstens ein Ass 11 zählen, zwei davon wären schon 22. Ass, Ass und 9 sind deshalb genau 21: einmal 11, einmal 1, dazu die 9.

3.4

Eine alte Regel. Das Ass mit zwei Werten ist älter als das Spiel unter seinem heutigen Namen. In der Novelle „Rinconete y Cortadillo“ von Miguel de Cervantes, 1613 in den „Novelas ejemplares“ gedruckt, verdient sich der junge Rincón sein Geld mit präparierten Karten beim Veintiuna, dem spanischen Einundzwanzig. Sein Kniff: Wie auch immer abgehoben wird, er bekommt ein Ass als erste Karte, das ihm, so Cervantes, „de un punto y de once“ dienen kann, als ein Punkt oder als elf. Mit diesem Vorteil, prahlt Rincón, bleibe das Geld bei ihm.

3.5

Das Ass des Dealers. Für den Dealer gilt dieselbe Rechnung, mit einem Unterschied: Er entscheidet nicht selbst, ob er zieht. Hat er Ass und 6, also eine weiche 17, legt die Tischregel fest, was passiert. An deinem Tisch bleibt er darauf stehen. Die Einzelheiten stehen bei den Dealer-Regeln.

3.6

Die stärkste Karte. Wie viel ein Ass wert ist, siehst du am deutlichsten auf der Seite des Dealers. Zeigt er eines, hat er bei 6 Decks rechnerisch in rund 31 von 100 Fällen Blackjack, und überkaufen wird er sich nur in rund 12 von 100 Fällen. Keine andere offene Karte macht ihn so stark.

Regel 4 · Weiche und harte Hände mit dem Ass

4.1

Weich. Eine Hand ist weich, solange ein Ass darin als 11 zählt. Ass und 7 sind eine weiche 18. Das Wort beschreibt, was die Hand kann: nachgeben. Kommt eine hohe Karte, fällt das Ass auf 1 zurück, und du bist nicht überkauft.

4.2

Hart. Hart ist jede Hand ohne Ass und jede, in der das Ass nur noch als 1 zählen kann. Zehn und 6 sind eine harte 16, Ass, 6 und 10 eine harte 17.

Weiche 18 das Ass zählt 11
Harte 16 kein Ass in der Hand
Harte 17 das Ass zählt nur noch 1
4.3

Mit einer Karte nicht zu überkaufen. Eine weiche Hand übersteht jede einzelne Karte. Die höchste Karte im Spiel ist eine Zehnerkarte, und die drückt von einer weichen Summe nur das Ass von 11 auf 1 herunter: Aus der weichen 17 wird eine harte 17. Mit einer harten 17 wäre dieselbe Zehn das Ende.

4.4

Deshalb spielst du sie mutiger. Mit einer weichen 17 bleibst du nie stehen, bei keinen Tischregeln. An deinem Tisch, wo Verdoppeln nur auf 9, 10 oder 11 erlaubt ist, ziehst du mit ihr immer. Auch die weiche 18, bei der die meisten stehen bleiben, ist gegen eine 9 oder eine Zehnerkarte ein Fall zum Ziehen, gegen ein Ass ebenfalls, außer an einem Tisch mit einem einzigen Deck, an dem der Dealer auf 17 steht. Wer dabei zögert, rechnet die Hand noch hart.

4.5

Wann aus weich hart wird. Weich bleibt eine Hand nur, solange das Ass die 11 verkraftet. Ziehst du auf Ass und 6 eine 9, wären es mit elf 26. Also springt das Ass auf 1, und du hältst eine harte 16. Ab diesem Moment spielst du die Hand wie jede andere harte 16, denn der Puffer ist aufgebraucht und die nächste hohe Karte überkauft dich. Welcher Zug bei welcher harten Summe richtig ist, zeigt die Blackjack Tabelle.

4.6

Und zurück. Es geht auch in die andere Richtung, was gern übersehen wird: 2 und 3 sind eine harte 5, mit einem Ass dazu hast du plötzlich eine weiche 16.

Regelfall Fall 20

Du hast Ass und 6, der Dealer zeigt eine 9. Du ziehst und bekommst eine 9. Hast du dich mit 26 überkauft?

Entscheidung

Nein. Mit 11 gezählt käme das Ass auf 26, also zählt es 1: Du hast eine harte 16 und bist im Spiel. Gegen die 9 des Dealers ist das eine schlechte Hand, aber Stehen macht sie nicht besser. Nach unserer Berechnung für genau diese drei Karten verlierst du bei 6 Decks mit Stehen im Schnitt rund 54 Cent je Euro Einsatz, mit Ziehen rund 50 Cent. Also nimmst du noch eine Karte.

Regel 5 · Blackjack, zwei Asse und geteilte Zehnen

5.1

Der Blackjack. Ass und Zehnerkarte als erste zwei Karten sind ein Blackjack, im Englischen auch Natural. Er schlägt jede andere 21 und wird in allen 40 deutschen Spielbanken, die ihre Regeln veröffentlichen, 3 zu 2 ausgezahlt: Auf 10 Euro Einsatz bekommst du 15 Euro Gewinn. Hat der Dealer ebenfalls Blackjack, endet die Hand unentschieden. Die Spielbanken Bayern nennen das in ihren Regeln „stand off, en carte, égalité“.

5.2

21 ist nicht gleich Blackjack. Eine 21 aus drei oder mehr Karten zählt nur als 21. Sieben, Sieben, Sieben ist eine schöne Hand und wird trotzdem 1 zu 1 bezahlt wie jeder andere Gewinn.

5.3

Zwei Asse. Zwei Asse sind weder 22 noch 2, sondern eine weiche 12: Das erste zählt 11, das zweite 1. Beim 17 und 4 mit 32 Karten gewinnen zwei Asse als „Feuer“ oft sofort, beim Blackjack sind sie als Summe schwach und als Paar stark. Geteilt wird jedes Ass zum Anfang einer eigenen Hand, und fast jede dritte Karte macht daraus 21. Nach unserer Berechnung teilst du zwei Asse deshalb gegen jede Dealerkarte von 2 bis 10. Gegen ein Ass teilst du an deinem Tisch nicht, sondern ziehst: Ohne verdeckte Karte würde ein Blackjack des Dealers beide geteilten Einsätze kosten.

5.4

Nach dem Teilen. Auf geteilte Asse gibt es in den deutschen Regeltexten, die das regeln, nur je eine weitere Karte. Kommt eine Zehnerkarte, ist das 21, aber kein Blackjack. Das steht ausdrücklich bei der Spielbank Berlin, in Hamburg und in Bremen. Nur die Merkur-Spielbanken in Niedersachsen erlauben, ein weiteres Ass erneut zu teilen: „Erscheinen weitere Asse, kann erneut geteilt werden.“ Mehr dazu beim Splitten.

Regelfall Fall 21

Du hast zwei Asse, der Dealer zeigt eine 6. Mit 12 stehen bleiben, ziehen oder teilen?

Entscheidung

Teilen, mit großem Abstand. Nach unserer Berechnung bringt das Teilen bei 6 Decks im Schnitt rund 68 Cent Gewinn je Euro Einsatz, Ziehen rund 19 Cent, und wer mit 12 stehen bleibt, verliert im Schnitt rund 15 Cent. Dass auf jedes Ass nur noch eine Karte kommt, ändert daran nichts: Jede Zehnerkarte macht aus einem geteilten Ass eine 21, und die 6 ist die Karte, mit der sich der Dealer am häufigsten überkauft.

5.5

Geteilte Zehn und Ass. Umgekehrt stellt sich dieselbe Frage. Die Spielbanken Bayern schreiben: „In einem geteilten Spiel ergibt ein Ass mit einer zehn oder einem Bild keinen Black Jack, sondern den Gesamtwert 21.“ Wiesbaden und die Merkur-Spielbanken in Niedersachsen sagen dasselbe für jede Teilung. Eine Ausnahme macht CASINO SH, der Betreiber der Spielbanken in Schenefeld, Lübeck, Kiel und Flensburg.

Regelfall Fall 22

Du teilst König und Zehn und bekommst auf den König ein Ass. Blackjack oder 21?

Entscheidung

In Bayern, Wiesbaden und bei den Merkur-Spielbanken in Niedersachsen 21, bezahlt 1 zu 1. In den vier Häusern von CASINO SH dagegen Blackjack, der Regel-Flyer sagt es wörtlich: „Teilt ein Boxinhaber zwei 10-wertige Karten, und es folgt ein Ass, zählt diese Hand als Black Jack.“ Für geteilte Asse gilt das dort ausdrücklich nicht.

Ob sich das Teilen von Zehnen dort deshalb lohnt, ist eine andere Frage, die Rechnung dazu steht beim Splitten. Für die Kartenwerte bleibt ein kurioser Befund: Dieselben zwei Karten, Ass und König, sind bei CASINO SH je nach Reihenfolge einmal ein Blackjack und einmal eine einfache 21.

Häufige Fragen zu den Blackjack Kartenwerten

Welche Blackjack Kartenwerte gibt es?

Die Blackjack Kartenwerte folgen genau drei Regeln. Die Karten von 2 bis 10 zählen ihren aufgedruckten Wert, Bube, Dame und König zählen jeweils 10, und das Ass zählt 11 oder 1. Die Farbe einer Karte spielt für den Wert keine Rolle. Deine Hand ist einfach die Summe ihrer Karten, wobei ein Ass automatisch so zählt, wie es für die Hand günstiger ist.

Zählt das Ass beim Blackjack 1 oder 11?

Beides, je nach Hand. Das Ass zählt 11, solange deine Summe damit höchstens 21 beträgt. Käme sie darüber, zählt es 1. Ansagen musst du das nicht: Es gilt die höhere der beiden Summen, die 21 nicht überschreitet. Eine Ausnahme beschreiben die Brandenburgischen Spielbanken, dort darfst du Ass und 8 verdoppeln, wenn du das Ass mit 1 festlegst. Solange ein Ass noch als 11 zählt, heißt die Hand weich.

Warum zählen Bildkarten beim Blackjack 10?

Weil schon das französische Vingt-et-un, aus dem Blackjack hervorgegangen ist, die Bildkarten mit zehn gezählt hat. Bube, Dame und König zählen jeweils 10, genau wie die Zehn. Damit haben vier von 13 Rängen den Wert 10, das sind 16 von 52 Karten. Diese Häufung prägt das ganze Spiel, vom Blackjack bis zur Frage, wann du dich überkaufst.

Sind die Blackjack Kartenwerte in jeder Spielbank gleich?

Ja. Bei Deckzahl, Verdoppeln oder der zweiten Karte des Dealers unterscheiden sich die Häuser, bei den Kartenwerten nicht. Die Spielbank Berlin, die Spielbank Hamburg und die Merkur-Spielbanken in Niedersachsen nennen in ihren Regeln dieselben Black Jack Kartenwerte: Zahlenkarten wie aufgedruckt, Bildkarten 10, Ass 1 oder 11. Unterschiede gibt es nur bei Sonderfällen wie geteilten Zehnen, siehe Regel 5.

Was ist eine weiche Hand beim Blackjack?

Eine weiche Hand enthält ein Ass, das noch als 11 zählt, etwa Ass und 7 als weiche 18. Sie kann sich mit einer einzigen weiteren Karte nicht überkaufen, weil das Ass bei Bedarf auf 1 zurückfällt. Hart ist jede Hand ohne Ass und jede, in der das Ass nur noch als 1 zählen kann.

Was zählen zwei Asse beim Blackjack?

Zwei Asse sind eine weiche 12: Ein Ass zählt 11, das andere 1. Als Summe ist das schwach, als Paar stark. Nach unserer Berechnung teilst du zwei Asse gegen jede Dealerkarte von 2 bis 10. Gegen ein Ass hängt es von der Tischregel ab, ob der Dealer vorher auf Blackjack prüft. Auf jedes geteilte Ass gibt es meist nur noch eine Karte.

Ist Ass und Zehn nach einem Split ein Blackjack?

In der Regel nicht. Eine 21 aus einer geteilten Hand zählt als normale 21 und wird 1 zu 1 bezahlt, das schreiben etwa die Spielbanken Bayern und Wiesbaden ausdrücklich. Eine Ausnahme macht CASINO SH mit seinen Häusern in Schenefeld, Lübeck, Kiel und Flensburg: Dort zählt eine geteilte Zehnerkarte mit einem Ass als Black Jack, geteilte Asse mit einer Zehn dagegen nicht.

Spielt die Kartenfarbe beim Blackjack eine Rolle?

Für den Wert der Hand nicht. Ein Herz-König zählt genauso 10 wie ein Pik-König. Eine Rolle spielt die Farbe nur bei manchen Nebenwetten und Sonderregeln. Die Spielbank Bad Homburg mischt zum Beispiel ein eigenes Herz-Ass ein, mit dem ein Black Jack 3 zu 1 statt 3 zu 2 zahlt.

Wie viele Karten mit dem Wert 10 gibt es?

In einem Blatt mit 52 Karten sind es 16: vier Zehnen, vier Buben, vier Damen und vier Könige. Das ist knapp ein Drittel aller Karten. Bei 6 Decks, wie sie viele deutsche Spielbanken verwenden, liegen 96 Zehnerkarten im Schlitten, bei 312 Karten insgesamt. Keine andere Kartengruppe ist annähernd so groß.

Darf ich König und Dame splitten?

Meist ja, denn gesplittet werden zwei Karten mit gleichem Wert. Die Merkur-Spielbanken in Nordrhein-Westfalen und die Spielbank Bremen nennen „zwei Bilder“ sogar als Beispiel. Sinnvoll ist es trotzdem nicht: Mit zwei Zehnerkarten bleibst du gegen jede Dealerkarte stehen, eine 20 gewinnt zu oft, um sie aufzuteilen.

Welche Kartenwerte gelten bei 17 und 4?

Beim klassischen 17 und 4 mit 32 Karten zählt der König 4, die Dame 3, der Bube 2 und das Ass 11, die Zahlenkarten 7 bis 10 zählen ihren Wert. Die Bildkarten sind dort also die kleinen Karten. Zwei Asse gewinnen oft als „Feuer“. Mehr dazu auf der Seite 17 und 4.

Zählt der Dealer das Ass genauso wie ich?

Ja, der Wert ist derselbe: 11, solange er damit nicht über 21 kommt, sonst 1. Anders ist nur, dass der Dealer nicht frei entscheidet. Ob er auf Ass und 6, einer weichen 17, stehen bleibt oder noch zieht, legt die Tischregel fest. Das steht bei den Dealer-Regeln.

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