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So funktionieren die Tischregeln

Deine Tischregeln

Schau auf das Schild am Tisch oder in die Hausregeln der Spielbank und stell hier ein, was dort steht. Regeln, Tabelle und Rechner auf allen Seiten folgen dann diesen Tischregeln. Gespeichert wird nur in deinem Browser.

Papercut-Illustration: eine Sanduhr neben einer Kreuz-Neun und einer Karo-Sieben, darunter ein verdeckter Kartenrücken

Blackjack Simulator: kostenlos die Basisstrategie üben, Hand für Hand

Du hast 12, der Dealer zeigt eine 3. Ziehen oder stehen? Der Blackjack Simulator auf dieser Seite funktioniert wie ein Blackjack Trainer: Er stellt dir genau solche Fragen, 20 Hände pro Runde, und sagt dir nach jedem Zug, ob er stimmt. Du kannst hier Blackjack kostenlos üben, ohne Anmeldung und ohne Einsatz. Wie eine Hand ausgeht, zeigt darunter die Probehand.

Stand:

Blackjack Simulator: 20 Hände üben

Hand 1 von 20

Dealer zeigt
Deine Hand

Probehand: eine ganze Hand nach deinen Tischregeln

Noch keine Hand gespielt

Dealer
Du

    Regel 1 · So funktioniert der Blackjack Simulator

    1.1

    Eine Hand, eine Entscheidung. Du siehst die offene Karte des Dealers und deine zwei Karten. Dann wählst du einen Zug: ziehen, stehen, verdoppeln, bei einem Paar auch splitten. Mehr passiert in der Übung nicht. Es werden keine Karten nachgezogen, weil die Entscheidung der einzige Moment ist, in dem du am Tisch etwas bestimmen kannst. Wie die Hand ausgeht, zeigt die Probehand, dazu Regel 2.

    1.2

    Sofort die Antwort. Stimmt dein Zug, geht es weiter. Liegst du daneben, nennt der Simulator den besseren Zug und dazu, wie oft sich der Dealer mit seiner offenen Karte überkauft. Diese eine Zahl erklärt die meisten Züge schon: Bei 6 Decks und einem Dealer, der auf 17 steht, scheitert er mit einer 6 in etwa 42 von 100 Fällen, mit einem Ass nur in etwa 12. Der Simulator rechnet die Zahl für deine Tischregeln.

    1.3

    Deine Tischregeln zählen. Bewertet wird nach den Regeln, die oben eingestellt sind. Gerade ist Verdoppeln nur auf 9, 10 und 11 erlaubt, deshalb ist bei weichen Händen Verdoppeln nie der richtige Zug.

    1.4

    Fehler kommen wieder. Nach jeder Runde merkt sich der Simulator die Hände, die du falsch hattest, und mischt bis zu sechs davon in die nächste Runde. Das ist das ganze Geheimnis beim Üben: nicht mehr Hände spielen, sondern die richtigen noch einmal.

    1.5

    Kein Geld, keine Punkte. Du übst Blackjack kostenlos und ohne Risiko: Es gibt kein Guthaben, keine Chips und keine Rangliste. Gespeichert wird nur die Liste deiner Fehler, und zwar ausschließlich in deinem Browser.

    Regel 2 · Die Probehand: eine Hand bis zum Ende

    2.1

    Was anders ist. In der Übung entscheidest du einen Moment, in der Probehand spielst du die ganze Hand. Du ziehst weiter, bis du stehst oder dich überkaufst, danach spielt der Dealer seine Hand aus. Die Karten kommen aus einem Schlitten mit so vielen Decks, wie oben eingestellt sind, und gezogene Karten fehlen bis zum nächsten Mischen. Neu gemischt wird, wenn weniger als ein Viertel übrig ist.

    2.2

    Jeder Zug wird geprüft. Nach jedem Zug steht im Verlauf, ob er zur Tabelle passt, und wenn nicht, welcher Zug dort steht. Ab der dritten Karte gilt die Summe deiner Karten. Verdoppeln und Aufgeben gibt es nur mit den ersten zwei Karten, und Verdoppeln nur auf Hände, die dein Tisch dafür zulässt. Sonst ist der Knopf gesperrt.

    2.3

    Der Dealer hält sich an die Regel. Bis 16 zieht er, ab 17 steht er. Auf einer weichen 17 bleibt er an deinem Tisch stehen. Seine zweite Karte bekommt er erst, wenn du fertig bist. Hat er dann Blackjack, verlierst du alles, was du gesetzt hast, auch den verdoppelten oder geteilten Einsatz.

    2.4

    Teilen bis zu vier Hände. Ein Paar teilst du, neue Paare darfst du wieder teilen, bis vier Hände vor dir liegen. Geteilte Asse bekommen je genau eine Karte, und eine 21 daraus zählt nicht als Blackjack. Nach dem Teilen darfst du an deinem Tisch verdoppeln.

    2.5

    Einsätze nur als Maßeinheit. Das Ergebnis einer Hand steht in Einsätzen: plus 1 für eine gewonnene Hand, plus 1,5 für einen Blackjack, minus 2 für eine verlorene verdoppelte Hand. Ein Guthaben, das mitläuft, gibt es nicht. Gezählt wird nur, wie viele deiner Züge zur Tabelle gepasst haben. Die Versicherung bietet die Probehand nicht an, sie lohnt sich für dich praktisch nie.

    Regel 3 · Kostenlos üben in der richtigen Reihenfolge

    3.1

    Die Tabelle hat 350 Felder. So viele Kombinationen aus deiner Hand und der Dealerkarte gibt es, wenn man harte Hände von 5 bis 21, weiche Hände und Paare zusammenzählt. Mit den Standard-Tischregeln heißt das Ergebnis 160-mal Ziehen, 113-mal Stehen, 49-mal Splitten und 28-mal Verdoppeln. Niemand lernt 350 Felder auf einmal, und das muss auch niemand.

    3.2

    Zuerst die harten Hände von 12 bis 16. Hier fallen die meisten Entscheidungen, und zusammengerechnet kosten Fehler hier am meisten. Die Faustregel reicht für den Anfang: gegen 2 bis 6 des Dealers stehen, gegen 7 bis Ass ziehen. Ausnahmen gibt es genau zwei, nämlich 12 gegen 2 und gegen 3, wo du ziehst.

    3.3

    Dann Verdoppeln. Mit 9, 10 und 11 verdoppelst du gegen die schwachen Karten des Dealers. Wo genau die Grenzen liegen, hängt von den Tischregeln ab, deshalb lohnt es sich, diese Hände im Blackjack Simulator gezielt mit deiner Tischregel zu üben.

    3.4

    Danach die weichen Hände. Sie wirken harmlos, weil man sich mit einer weichen Hand bei der nächsten Karte nicht überkaufen kann. Genau deshalb unterschätzen viele sie. Die weiche 18 zum Beispiel ist gegen 9, 10 und Ass eine schwache Hand, und mit ihr wird gezogen.

    3.5

    Zum Schluss die Paare. Asse und Achten splitten, Zehnen und Fünfen nie, der Rest hängt von der Dealerkarte ab. An Tischen ohne verdeckte Dealerkarte, an denen ein Dealer-Blackjack auch den geteilten Einsatz nimmt, ändern sich ausgerechnet die Achten gegen 10 und Ass und die Asse gegen Ass, dazu unten zwei Regelfälle.

    Regel 4 · Die Hände, bei denen fast alle falsch liegen

    4.1

    12 gegen 2 oder 3. Das Gefühl sagt stehen, weil jede Zehnerkarte dich überkauft. Die Rechnung sagt ziehen. Eine 2 oder 3 des Dealers ist nicht schwach genug, um mit 12 auf seinen Fehler zu warten.

    4.2

    16 gegen 7. Wer hier steht, hofft auf ein Wunder. Mit einer 7 steht der Dealer nach unserer Berechnung in knapp drei von vier Fällen am Ende sicher, und dann verliert eine 16 immer. Ziehen verliert auch oft, aber seltener.

    4.3

    Weiche 18 gegen 9, 10 oder Ass. Ass und 7 sehen aus wie eine fertige Hand. Gegen die starken Karten des Dealers ist 18 aber zu wenig, und weil ein Ass beim Ziehen zu 1 werden kann, kannst du dich mit der nächsten Karte nicht überkaufen.

    4.4

    Neunen gegen 7. Zwei Neunen gegen eine 7 bleiben stehen. Mit 18 schlägst du die wahrscheinlichste Endhand des Dealers, die 17, und das Splitten würde daraus zwei schwächere Hände machen.

    Regelfall Fall 58

    Du hast zwei Achten, der Dealer zeigt eine 10. Am Tisch gibt es keine verdeckte Dealerkarte. Splitten, wie man es immer hört?

    Entscheidung

    An deinem Tisch nicht. Weil der Dealer seine zweite Karte erst nach dir bekommt, kann er nach deinem Split noch Blackjack haben und beide Einsätze kassieren. Nach unserer Berechnung ist Ziehen deshalb klar besser als Splitten. Knapp ist nur die Wahl zwischen Ziehen und Stehen.

    Regelfall Fall 59

    Du hast zwei Asse, der Dealer zeigt ein Ass. Asse splittet man doch immer?

    Entscheidung

    Nicht an deinem Tisch ohne verdeckte Dealerkarte. Hat der Dealer Blackjack, verlierst du beide Einsätze, und das passiert mit einem Ass in fast einem Drittel der Fälle. Nach unserer Berechnung ist Ziehen hier deutlich besser.

    Regel 5 · Was ein Blackjack Trainer übt und was nicht

    5.1

    Er übt Entscheidungen. Die Übung ist kein Spiel. Sie übt nur den Moment, in dem du entscheidest, und blendet alles aus, was dabei nicht hilft: Einsätze, Mitspieler, lange Runden. Die Probehand spielt die Runde zu Ende, bleibt aber ohne Geld, ohne Mitspieler und ohne Zeitdruck.

    5.2

    Er zeigt die Zwei-Karten-Entscheidung. Die Tabelle und die Übung antworten für deine ersten zwei Karten. In der Probehand kommen Hände mit drei oder mehr Karten dazu, bewertet nach ihrer Summe, so wie die Tabelle sie liest. Dabei verschiebt sich manchmal ein knapper Fall. Das bekannteste Beispiel ist 16 gegen 10: Mit 10 und 6 ziehst du, bei vielen Drei-Karten-Sechzehnern wie 4, 5 und 7 ist Stehen nach unserer Berechnung minimal besser. Die Probehand zählt dort trotzdem Ziehen als Tabellenzug.

    5.3

    Er ersetzt keinen Tisch. Am echten Tisch kommen Tempo, Lärm und Geld dazu. Wer die Tabelle im Simulator sicher beherrscht, hat trotzdem den wichtigsten Teil erledigt, denn Fehler aus Unsicherheit kosten mehr als jede ungünstige Regel. Wie stark einzelne Regeln den Hausvorteil verschieben, steht bei den Wahrscheinlichkeiten.

    5.4

    Er folgt deinen Tischregeln. Stellst du oben einen anderen Tisch ein, etwa mit Aufgeben oder mit einem Dealer, der auf der weichen 17 zieht, ändern sich einige Felder. Übe dann gezielt diese Felder, statt noch einmal von vorn anzufangen. Welche das sind, zeigt die Blackjack Tabelle, sobald du die Tischregeln umgestellt hast.

    Regel 6 · Wo der Simulator streng ist und warum

    6.1

    Fünf Hände, die fast gleichauf liegen. Bei den meisten Händen ist der beste Zug deutlich besser als der zweitbeste. Bei einigen wenigen nicht. Mit den Standard-Tischregeln sind das nach unserer Berechnung vor allem diese fünf: zwei Achten gegen eine 10, 12 gegen eine 4, Ass und 7 gegen ein Ass, 16 gegen eine 10 und 9 gegen eine 2.

    6.2

    Wie klein der Abstand ist. Bei zwei Achten gegen eine 10 liegen Ziehen und Stehen nur 0,14 Prozent des Einsatzes auseinander. Bei 12 gegen eine 4 sind es 0,27 Prozent zugunsten des Stehens, bei Ass und 7 gegen ein Ass 0,34 Prozent zugunsten des Ziehens. Selbst der bekannteste Streitfall, 16 gegen eine 10, entscheidet sich mit 0,49 Prozent. Zum Vergleich: Wer mit 11 gegen eine 6 nicht verdoppelt, verschenkt ein Vielfaches davon.

    6.3

    Trotzdem zählt der Simulator den Fehler. Das wirkt kleinlich, hat aber einen Grund. Wer sich bei knappen Fällen angewöhnt, nach Gefühl zu entscheiden, tut das irgendwann auch bei Händen, die nicht knapp sind. Die Tabelle funktioniert am besten, wenn man ihr ohne Ausnahme folgt. Die Ecke im Feld und der Hinweis im Simulator sagen dir nur, dass es hier auf lange Sicht um wenig geht.

    6.4

    Knapp heißt auch: regelabhängig. Genau diese Hände kippen, wenn sich die Tischregeln ändern. Zwei Achten gegen eine 10 werden gesplittet, sobald der Dealer vorher auf Blackjack prüft. Deshalb lohnt es sich, im Simulator gezielt mit den Regeln deines Tisches zu üben, statt eine fremde Tabelle auswendig zu lernen.

    Regel 7 · Wie der Blackjack Trainer die Hände mischt

    7.1

    Was in einer Runde drankommt. Die Übung zieht jede Hand aus drei Töpfen: zu 45 Prozent eine harte Hand von 8 bis 17, zu 27 Prozent eine weiche Hand von Ass und 2 bis Ass und 9, zu 28 Prozent ein Paar. In einer Runde mit 20 Händen sind das im Schnitt 9 harte Hände, gut 5 weiche und gut 5 Paare. Die Hände, die du in der letzten Runde falsch hattest, kommen obendrauf.

    7.2

    Am Tisch sieht die Mischung anders aus. Von 20 Starthänden aus einem Schuh mit 6 Decks sind im Schnitt rund 14 harte Hände ohne Paar, knapp 3 Paare, 2 weiche Hände und einer ein Blackjack. Paare kommen in der Übung also etwa doppelt so oft, weiche Hände fast dreimal so oft. Das ist Absicht. Die Probehand gibt dagegen aus einem echten Schlitten, dort siehst du die Mischung vom Tisch. Eine weiche 18 gegen eine 9 zum Beispiel liegt am Tisch nur etwa einmal in gut tausend Runden vor dir, und bis zum nächsten Mal hast du vergessen, was richtig war.

    7.3

    Was fehlt. Harte Hände von 5 bis 7 ziehst du immer, harte 18 und mehr bleiben immer stehen, an jedem Tisch, den du oben einstellen kannst. Solche Hände fragt der Blackjack Trainer gar nicht erst ab. Am Tisch ist das etwa jede siebte Starthand, und bei keiner davon gibt es etwas zu entscheiden.

    7.4

    Die Dealerkarte. In der Übung zeigt der Dealer jede der zehn möglichen Karten gleich oft, also in einer von zehn Händen eine 6. Am Tisch liegt in fast jeder dritten Runde eine Zehnerkarte offen, denn 16 der 52 Karten zählen 10. Jede andere Karte kommt nur einmal in 13 Runden. Die Übung verschiebt das Gewicht damit zu den Karten von 2 bis 6, und dort fallen die Entscheidungen, bei denen Verdoppeln, Splitten und Stehen gegeneinander antreten.

    7.5

    Der Knopf zum Verdoppeln fehlt in der Übung nie. Auch wenn deine Tischregeln Verdoppeln bei der gezeigten Hand gar nicht erlauben, steht der Knopf da. Ob er erlaubt ist, gehört zur Frage. In der Probehand ist er in diesem Fall gesperrt, denn dort spielst du die Hand wirklich. Nur Splitten erscheint ausschließlich bei Paaren, und Aufgeben nur, wenn es an deinem Tisch eingestellt ist.

    Regelfall Fall 60

    Du hast Ass und 6, der Dealer zeigt eine 3. Siebzehn ist doch genug, also stehen bleiben?

    Entscheidung

    Nein, stehen ist hier der teuerste Zug. Nach unserer Berechnung für 6 Decks kostet Stehen bei 10 € Einsatz im Schnitt 1,13 €, Ziehen bringt im Schnitt 30 Cent. Verdoppeln würde 58 Cent bringen, ist an deinem Tisch aber nur auf 9, 10 und 11 erlaubt. Also ziehst du. Eine weiche 17 kann sich mit der nächsten Karte nicht überkaufen, und als fertige Hand schlägt sie keinen Dealer, der selbst bei 17 stehen bleibt.

    Regel 8 · Was deine Trefferquote im Blackjack Simulator bedeutet

    8.1

    Zwei Probespieler. Wir haben zwei bekannte Faustregeln durch den Simulator geschickt, mit den Standard-Tischregeln und der Mischung aus Regel 7. Der erste Spieler macht es wie der Dealer: ziehen bis 16, ab 17 stehen, nie verdoppeln, nie splitten. Er kommt im Schnitt auf 12 von 20 Händen. Der zweite spielt nach der Tabelle, bleibt aber mit jeder harten 12 oder mehr stehen, um sich nie zu überkaufen. Er schafft im Schnitt knapp 18 von 20.

    8.2

    Das Geld rechnet anders. Fast 18 von 20 klingt nach bestanden. Am Tisch mit den Standard-Regeln gibt dieser zweite Spieler aber 4,04 Prozent jedes Einsatzes ans Haus ab, wer nach der Tabelle spielt, nur 0,61 Prozent. Bei 10 € Einsatz und 100 Händen am Abend sind das im Schnitt rund 40 € statt 6 €. Seine Fehler stecken fast alle bei den harten 12 bis 16 gegen eine 7 oder höher. Genau diese Lage hast du am Tisch in fast jeder vierten Runde.

    8.3

    Warum der Simulator strenger zählt als der Tisch. Rechnet man mit der echten Mischung aus dem Schuh, treffen beide Probespieler rund drei von vier Starthänden richtig, der Dealer-Nachahmer genauso wie der Vorsichtige. Die leichten Hände verdecken die Unterschiede. Im Simulator fallen sie weg, deshalb liegen die beiden dort weit auseinander. Eine Quote aus dem Simulator ist also kein Vorhersagewert für den Tisch, sie zeigt dir, wo du bei den schweren Händen stehst.

    8.4

    Wann du fertig bist. Unsere Empfehlung: drei Runden hintereinander 20 von 20. Knappe Fälle sind dabei keine gute Ausrede. Unter den Händen, die der Simulator abfragt, liegt der zweitbeste Zug nur bei etwa 1,5 Prozent fast gleichauf, also im Schnitt bei einer Hand in drei Runden. Liegst du öfter daneben, ist das kein knapper Fall mehr, sondern eine Lücke in der Tabelle.

    8.5

    Dann den Tisch wechseln. Stell oben eine andere Fassung ein, etwa einen Dealer, der auf der weichen 17 zieht, und spiel eine Runde. Die meisten Hände bleiben gleich, ein paar kippen. Wer diese paar Felder kennt, kann an jedem Tisch spielen, ohne eine zweite Tabelle von vorn zu lernen.

    Regel 9 · Blackjack üben mit einem Kartenspiel am Küchentisch

    9.1

    Was du brauchst. Ein normales Kartenspiel mit 52 Karten und eine ausgedruckte Blackjack Tabelle. Mehr nicht. Chips oder Geld spielen beim Üben keine Rolle, es geht nur um die Entscheidung.

    9.2

    So läuft eine Übungsrunde. Mische, lege eine Karte offen als Dealerkarte hin und zwei Karten als deine Hand. Sag laut, was du tust, bevor du nachsiehst. Dann prüfst du in der Tabelle, ob es stimmt, und legst falsche Hände auf einen eigenen Stapel. Diesen Stapel spielst du am Ende noch einmal durch.

    9.3

    Tempo steigern. Wer sicher wird, legt die Hände schneller. Am Tisch bleibt dir nur ein kurzer Moment, bis der Dealer weiterfragt, und in diesem Moment soll die Antwort ohne Nachdenken kommen. Ein guter Test: 50 Hände hintereinander ohne Fehler, ohne auf die Tabelle zu schauen.

    9.4

    Was das Kartenspiel besser kann. Ein echtes Kartenspiel liegt in der Hand, und du legst die Karten selbst, im Tempo, das du am Tisch brauchst. Spielst du nach dem Ziehen weiter, gilt wie in der Probehand die Tabelle nach der Summe deiner Karten, und hier merkt man schnell, wie oft aus einer weichen Hand eine harte wird. Der Simulator ist schneller, das Kartenspiel näher am Tisch. Wer beides kombiniert, lernt am gründlichsten.

    Häufige Fragen zum Blackjack Simulator

    Ist der Blackjack Simulator kostenlos?

    Ja. Der Blackjack Simulator auf dieser Seite ist kostenlos, braucht keine Anmeldung und arbeitet ohne Einsatz. Es gibt kein Guthaben, keine Chips und keine Punkte, nur die Frage, ob dein Zug der beste ist.

    Kann ich im Blackjack Simulator Geld gewinnen oder verlieren?

    Nein. Der Simulator kennt kein Geld. Er zeigt dir eine Hand, du wählst einen Zug, und er sagt dir, ob der Zug nach der Grundstrategie stimmt.

    Nach welchen Regeln entscheidet der Simulator?

    Nach den Tischregeln, die oben eingestellt sind. Standard ist der Normalfall deutscher Spielbanken: Dealer steht auf 17, Verdoppeln nur auf 9 bis 11, keine verdeckte Dealerkarte, dazu 6 Decks, die Zahl, die die Hausregeln nennen, wo sie überhaupt eine nennen. Änderst du die Tischregeln, bewertet der Simulator ab der nächsten Hand nach den neuen Regeln.

    Woher weiß der Simulator, welcher Zug richtig ist?

    Aus derselben Berechnung, die auch die Blackjack Tabelle erzeugt. Für jede Kombination aus Hand und Dealerkarte ist der Zug gespeichert, der auf lange Sicht am wenigsten kostet.

    Wie lange sollte ich üben?

    Kurze, regelmäßige Runden wirken besser als eine lange Sitzung. Entscheidend ist, dass du die Hände wiederholst, die du falsch hattest, und nicht nur neue spielst. Sitzt eine Gruppe, etwa die harten Hände von 12 bis 16, sicher, nimm dir die nächste vor.

    Warum kommen manche Hände in der nächsten Runde wieder?

    Der Simulator merkt sich die Hände, bei denen du danebenlagst, und mischt bis zu sechs davon in die nächste Runde. Gespeichert wird das nur in deinem Browser.

    Was bedeutet der Hinweis auf einen knappen Fall?

    Bei manchen Händen liegen der beste und der zweitbeste Zug fast gleichauf, etwa bei 16 gegen eine 10. Wer dort den zweitbesten Zug wählt, verliert auf lange Sicht nur einen winzigen Bruchteil des Einsatzes. Der Simulator zählt die Hand trotzdem als Fehler, damit du die genaue Tabelle lernst.

    Warum fehlt manchmal der Knopf zum Aufgeben?

    Weil Aufgeben nur dann angeboten wird, wenn deine Tischregeln es erlauben. In den veröffentlichten Regeln deutscher Spielbanken kommt Aufgeben nicht vor, deshalb ist es im Standard ausgeschaltet.

    Ist ein Blackjack Trainer dasselbe wie ein Blackjack Spiel?

    Nicht ganz. Die Übung fragt einzelne Entscheidungen ab, die Probehand spielt eine ganze Hand nach deinen Tischregeln zu Ende, mit einem Dealer, der nach Regel zieht. Einsätze gibt es in beiden nur als Maßeinheit, ohne Geld und ohne Guthaben. Für das Lernen der Grundstrategie ist die Übung schneller, weil jede Hand eine echte Entscheidung ist.

    Kann ich im Blackjack Simulator eine ganze Hand spielen?

    Ja, in der Probehand unter der Übung. Du ziehst, stehst, verdoppelst oder teilst, bis deine Hand fertig ist, dann spielt der Dealer seine Hand nach deinen Tischregeln aus. Nach jedem Zug steht im Verlauf, ob er zur Tabelle passt, am Ende das Ergebnis in Einsätzen.

    Welche Hände sind im Blackjack Simulator am schwersten?

    Nach unserer Berechnung die knappen Fälle, bei denen der zweitbeste Zug fast gleichauf liegt: zwei Achten gegen eine 10, 12 gegen eine 4, Ass und 7 gegen ein Ass, 16 gegen eine 10 und 9 gegen eine 2. Hier irren sich die meisten, obwohl es auf lange Sicht um wenig geht.

    Gibt es im Simulator ein Zeitlimit?

    Nein. Du entscheidest in deinem Tempo. Wer schneller werden will, übt mit einem echten Kartenspiel und legt die Hände zügiger hin, wie in Regel 9 beschrieben.

    Warum kommen im Simulator so viele Paare und weiche Hände?

    Weil sie am Tisch selten sind und deshalb am schlechtesten sitzen. Von 20 Starthänden sind im Schnitt nur knapp drei ein Paar und zwei eine weiche Hand. Der Blackjack Simulator zeigt dir Paare etwa doppelt und weiche Hände fast dreimal so oft, damit du sie nicht erst am Tisch zum ersten Mal siehst.

    Wie viele richtige Hände sind ein gutes Ergebnis?

    Ziel sind 20 von 20. Das klingt streng, aber 17 von 20 schafft im Simulator auch, wer jede harte 12 oder mehr stehen lässt, und genau diese Gewohnheit kostet am Tisch ein Vielfaches des Hausvorteils. Wer drei Runden hintereinander ohne Fehler bleibt, beherrscht die Tabelle für seinen Tisch.

    Funktioniert der Blackjack Simulator auch auf dem Handy?

    Ja. Der Simulator läuft im Browser, auf dem Handy genauso wie am Rechner. Es gibt nichts herunterzuladen und keine App. Deine Tischregeln und die Liste deiner Fehler merkt sich der Browser des jeweiligen Geräts, sie wandern also nicht vom Handy auf den Rechner mit.

    Kann ich Blackjack kostenlos auch ohne Computer üben?

    Ja. Ein Kartenspiel reicht: Karten ziehen, Hand und Dealerkarte legen, Zug sagen, dann in der ausgedruckten Tabelle nachsehen. Das ist langsamer, übt aber dasselbe.

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